Deutschland braucht einen nationalen Forschungsverbund für Verdauungskrankheiten!
Prof. Dr. Michael P. Manns

Wann machen uns unsere eigenen Darmbakterien krank?
Dr. Mark Benecke

Es muss möglich werden, chronisch entzündliche Darmerkrankungen zu heilen!
Birgit Kaltz

Wir müssen mehr in Prävention investieren!
Susanne Fröhlich

Täglicher Alkoholkonsum steigert das Krebsrisiko!
Univ.-Prof. Dr. med. Christian Trautwein

Jetzt die richtigen Schritte gehen

Prävention stärken!

Nur auf Basis eines organübergreifenden Forschungsverbundes Gastroenterologie können neue, personalisierte Präventions- und Behandlungskonzepte erfolgreich entwickelt werden. Durch den Aufbau eines nationalen Zentrums für Gastroenterologische Gesundheit könnten chronisch entzündliche Darmerkrankungen, Fettleber, Leberentzündung und Leberzirrhose sowie die chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung grundlegend erforscht werden.

Leberwerte bestimmen!

Prävention ist entscheidend: Kein Mensch muss an Krebs der Verdauungsorgane sterben. Schon heute gibt es dank gastroenterologischer Forschung wirksame Maßnahmen gegen schwere Krankheiten von Leber, Magen, Darm und Speiseröhre. Leberkrankheiten als „stille Killer“ können durch Früherkennung ebenso in Schach gehalten werden wie zum Beispiel Darmkrebs. Die Bestimmung der Leberwerte bei Risikogruppen muss daher in den Check-up aufgenommen werden. Auffällige Ergebnisse müssen mit Ultraschalluntersuchungen weiter
abgeklärt werden.

Risiken klar benennen!

Alkohol birgt hohe Risiken für den menschlichen Körper. Um die dramatischen Folgen des Alkoholkonsums auf die Verdauungsorgane zu reduzieren, sind mehr Aufklärung und strengere Regeln für die Industrie erforderlich. Für alkoholische Getränke sollte zum Beispiel nicht mehr geworben werden. Wir treten auch für eine höhere Besteuerung von Softdrinks ein, denn sie begünstigen Übergewicht und Fettleber und können in Folge auch Leberzirrhose und Leberkrebs mit verursachen.